VeranstaltungenWir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dienstag,  7. Mai um 20 Uhr

Jochen Schmidt präsentiert und liest aus „Ein Auftrag für Otto Kwant“

Otto Kwant studiert Architektur und findet sich zu seiner großen Überraschung an der Seite des Stararchitekten Holm Löb in Urfustan wieder, einem postsowjetischen, zentralasiatischen Staat mit seltsamen Gebräuchen, merkwürdigen Regeln und dem autoritären Staatschef Zültan Tantal an der Spitze. Löb scheint verschwunden zu sein, und Otto Kwant soll plötzlich selbst das neue Gebäude der Deutschen Botschaft und sogar den "Palast der Demokratie" bauen. Aber bizarre Begegnungen, kuriose Attacken und verwirrende Sanktionen häufen sich, und Otto Kwant möchte bald nur noch eins: weg aus Urfustan. Doch so einfach ist das nicht. Jochen Schmidts neuer Roman erzählt die komisch-melancholische und abenteuerliche Flucht Otto Kwants, der die Welt mit seinen Bauten eigentlich nur ein wenig schöner machen will und dabei in einer ihrer undurchschaubarsten Ecken landet.



Die Geschichte eines vom urfischen Diktator engagierten Architekten, der auf seiner Odyssee durch die ehemalige Sowjetrepublik von einem Alptraum in den nächsten stolpert . So trostlos und irrsinnig sich das El Dorado der Architekten in Wirklichkeit gestaltet, so lehrreich und witzig ist die Lektüre. Mehr als eine bloße Abenteuergeschichte ist das Buch schon durch die feine Beobachtung und kritische Darstellung postsowjetischer Realitäten. Und als Aufruf für überlegtes Bauen und Stadtplanung lässt es sich auch lesen, selbst ohne Happy End.

Eintritt: 5 Euro

 

Donnerstag, 9. Mai 2019 um 20 Uhr

27. Zauberberggespräch mit Nadine Werner über die Kritische Ausgabe von Walter Benjamins „Berliner Chronik/Berliner Kindheit um neunzehnhundert“

Im Rahmen der Kritischen Gesamtausgabe der Werke Walter Benjamins sprechen wir mit Nadine Werner, der Herausgeberin dieses in Zusammenarbeit mit dem Walter Benjamin Archiv der Akademie der Künste entstandenen Doppelbandes. Wir möchten von ihr etwas über die Bedeutung einer solchen kritischen Ausgabe von zwei der „populärsten“ Texte Walter Benjamins erfahren. Welche neuen Erkenntnisse bringt die Archivarbeit für Wissenschaft und Publikum?

Im Kommentarband sind diese Texte betreffende Korrespondenzen Benjamins mit Gershom Scholem, Theodor W. Adorno, Hermann Hesse, Klaus Mann und anderen abgedruckt. Wir versprechen einen interessanten Abend und laden Sie ein, mit Nadine Werner über diese bei Suhrkamp erschienene Ausgabe zu debattieren.

Eintritt: 5 Euro

 

Dienstag, 21. Mai um 20 Uhr

Veranstaltung von Klaus Mann Initiative Berlin e.V.
Vortrag , Lesung, Gespräch

Bettina Baltschev „Hölle und Paradis. Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur“
Amsterdam: was für eine schöne, unverwechselbare Stadt! Sie wurde zur Zuflucht, sie lässt uns arbeiten", schwärmte Klaus Mann von einer seiner ersten Stationen im Exil. Und Amsterdam war nicht nur temporärer Wohnort, sondern verhieß schon bald auch eine ganz andere Art von Heimat: Zwischen 1933 und 1950 veröffentlichte der Querido Verlag - gegründet von Fritz Landshoff und Emanuel Querido - viele der Autoren, die vor den Nazis aus Deutschland fliehen mussten, von Alfred Döblin und Joseph Roth bis Irmgard Keun und Lion Feuchtwanger. Über Europa verstreut, finden die deutschen Schriftsteller in Amsterdam ihr geistiges Zentrum. Und trotzdem: "Das Exil war die Hölle", schreibt Hermann Kesten, der ebenfalls in den Niederlanden unterkommt. Bettina Baltschev geht mit offenem Blick durch das heutige Amsterdam und spürt dem Leben der Exilschriftsteller und ihrer Verleger nach.



Bettina Baltschev, geboren 1973 in Berlin, studierte Kulturwissenschaften, Journalistik und Philosophie in Leipzig und Groningen. Sie ist Autorin und Redakteurin beim Rundfunk der ARD. Es lesen Madeleine Kneissig, Prof. Rüdoger Lautmann, Gabriel Wolkenfeld und Moritz Müller.

Eintritt: 5 Euro

 

Buchpremiere am Donnerstag, 23. Mai 2019 um 20 Uhr

Jürgen Kaube: Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?

Im 28. Zauberberggespräch ist Jürgen Kaube unser Gast. Er ist der für Feuilleton und Bildung zuständige Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und präsentiert sein radikal vernünftiges Buch über die Schule. Der Vater von drei Kindern knöpft sich die ewigen Bildungsdebatten vor und schreibt über das, was die Schule angeblich können soll, was von ihr vergeblich verlangt wird, was die Schule muss, was sie kann und wovon man sie befreien muss. Er warnt vor den aktuellen Digitalisierungsphantasien, stärkt die Autorität des Lehrers und fordert mehr Freiheit von Lehrplänen. Konservativ? Liberal? Revolutionär? Auf alle Fälle zündet Jürgen Kaube ein intelligentes Feuerwerk aus Kritik und konstruktiven Vorschlägen.
Erleben Sie einen begnadeten Rhetoriker, der zur Sache „Schule“ viel zu sagen hat – den Lehrern, den Eltern, den Schülern, der Politik und der Verwaltung.
Das Zauberberggespräch findet für ein zahlreiches Publikum in der Aula der Friedenauer Ruppin Grundschule statt: Offenbacher Straße 5a in 14197 Berlin.
S+U-Bundesplatz, U-Friedrich-Wilhelm Platz, U-Rüdesheimer Platz, Bus 101, 248
Kein barrierefreier Zugang   -   die Aula befindet sich in der 4. Etage   -   kein Aufzug

Bitte melden Sie sich in der Buchhandlung, telefonisch (030.56 73 90 91) oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an! Eintritt 8 Euro/Schüler 5 Euro

 

Mittwoch, 29. Mai um 20 Uhr

Thomas-Mann-Kreise Berlin.

Das Thema des Abends wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 
Anmeldungen zu allen Veranstaltungen in der Buchhandlung unter 56 73 90 91 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Wir freuen uns auf Sie!

Mit herzlichen Grüßen

 

Natalia Liublina & Gerrit Schoof

Kontakt

Buchhandlung Der Zauberberg

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Literarische Buchhandlung Der Zauberberg
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